Pflanzenprofil

Rosmarin

Salvia rosmarinus Spenn. (syn. Rosmarinus officinalis L.)

Deutscher NameRosmarin
Botanischer NameSalvia rosmarinus Spenn. (syn. Rosmarinus officinalis L.)
FamilieLamiaceae

Botanisches Profil

Hinweis: Die aktuelle botanische Zuordnung lautet Salvia rosmarinus; Rosmarinus officinalis bleibt als historisches Synonym gebräuchlich.

Rosmarin ist eine mediterrane Aromapflanze aus der Familie der Lippenblütler. Die Blätter stehen im Mittelpunkt der Monographien und verbinden ätherisches Öl mit phenolischen Pflanzenstoffen.

Salvia rosmarinus ist ein immergrüner mediterraner Halbstrauch mit nadelartigen Blättern und intensiv aromatischem Duft. Die ältere botanische Bezeichnung Rosmarinus officinalis L. ist in Monographien und Literatur weiterhin verbreitet.

Phytochemie

Rosmarin wird mit ätherischen Ölbestandteilen, Rosmarinsäure, Carnosolsäure, Carnosol, Flavonoiden und weiteren phenolischen Verbindungen beschrieben.

Traditionelle Anwendungen

Die EMA-Monographie European Union herbal monograph on Rosmarinus officinalis L., folium (EMA/HMPC/513940/2021) beschreibt traditionelle Anwendungskontexte von Rosmarinblättern.

Aktuelle Forschung

Moderne Forschung untersucht Rosmarinsäure, Carnosolsäure, antioxidative Forschungsfelder, metabolische Kontexte und phytochemische Eigenschaften des ätherischen Öls.

Quellen

  • European Union herbal monograph on Rosmarinus officinalis L., folium
  • Assessment report on Rosmarinus officinalis L. aetheroleum and Rosmarinus officinalis L. folium
  • Nieto G et al. Rosmarinus officinalis: A review of its phytochemistry and pharmacology. Medicines. 2018.

Hinweis

Die in diesem Pflanzenprofil dargestellten Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen aus botanischen, phytochemischen, historischen und wissenschaftlichen Quellen zusammengestellt. Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Fachinformation und ersten Orientierung.

Die Inhalte stellen keine Zusicherung bestimmter Eigenschaften, Wirkungen, Qualitäten oder Einsatzmöglichkeiten von Produkten oder Extrakten dar. Insbesondere begründen sie keine Garantie, Eignungszusage oder Aussage zur Verkehrsfähigkeit, Zulässigkeit oder Verwendbarkeit in konkreten Anwendungen oder Märkten.

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